Wintersport

Die Sprungschanzen von Wünschendorf


Am 27. Januar 1952 wurde im sächsischen Wünschendorf an der Flöha die Höllbergschanze eröffnet. Die Bestweite betrug damals 28 m und in den folgenden Jahren wurde die Schanze dann zweimal umgebaut. Schon 1953/54 wurde sie vergrößert und der hölzerne Anlaufturm war 10 m hoch. 1962 wurde dann ein neuer 16 m hoher Anlauf montiert, eine Flutlichtanlage installiert und der K-Punkt betrug nun 46 m.

Am 24. Februar 1963 wurde der Schanzenneubau eingeweiht und der Pokalgewinner erreichte 49 m. Der Sprungbetrieb dauerte bis Ende der 80er Jahre, dann ließ die eintretende Baufälligkeit keine Wettkämpfe mehr zu und der Abriss erfolgt im Herbst 1992.

 

Die nicht im Flöhatal liegenden Jugendschanzen der BSG Turbine Wünschendorf entstanden 1965 als Mattenschanzen K 30 und K 20.

Zehn Jahre danach wurden die maroden Anlauftürme durch

Stahlkonstruktionen ersetzt. Mit der Namensweihe "Schanze der Thälmannpioniere" wurde die Anlage ein staatlich gefördertes

Trainingszentrum des Kreises Marienberg, daß wiederum von 1984 bis 1986 komplett profilmäßig modernisiert und rekonstruiert wurde.

Im Jahr 1989 erhielten die Schanzen neue Keramiklaufspuren, aber mit der Wiedervereinigung 1990 starb dieses Träiningszentrum und 1997 efolgte der Abriss der Anlage.

 

Mit Ulf Findeisen erreichte ein Springer aus diesem Förderzentrum den Sprung in die DDR-Nationalmannschaft (1983 bis 1989) und wurde u. a. Vizeweltmeister. Mehrere andere Springer erzielten im Schüler- und Jugendbereich nationale Titel.

Bild: Teicher Wünschendorf Erzgebirge Schanzen
Die Thälmann oder Jugendschanzen Foto: Heinritz
Bild: Teichler Wünschendorf Erzgebirge Schanzen
Blick von Wünschendorf zur Thälmannschanze


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