Wintersport

Die Sprungschanzen von Wünschendorf

Bild: Wünschendorf Höllbergschanze 1956
Winter 1956 Wünschendorf Höllbergschanze
Bild: Höllbergschanze Wünschendorf 1956
Höllbergschanze Wünschendorf 1956 Schubert
Bild: Wünschendorf Höllbergschanze 1966
Höllbergschanze Wünschendorf 1966
Bild: Wünschendorf Schanzen
Höllbergschanze Wünschendorf
Bild: Wünschendorf Erzgebirge 1955
Wünschendorf Sprungschanze 1955

Am 27. Januar 1952 wurde im Wünschendorf im Erzgebirge, an der Flöha die Höllbergschanze eröffnet. Die Bestweite betrug damals 28 m und in den folgenden Jahren wurde die Schanze dann zweimal umgebaut. Schon 1953/54 wurde sie vergrößert und der hölzerne Anlaufturm war 10 m hoch. 1962 wurde dann ein neuer 16 m hoher Anlauf montiert, eine Flutlichtanlage installiert und der K-Punkt betrug nun 46 m.

Am 24. Februar 1963 wurde der Schanzen Neubau eingeweiht und der Pokalgewinner erreichte 49 m. Der Sprungbetrieb dauerte bis Ende der 80er Jahre, dann ließ die eintretende Baufälligkeit keine Wettkämpfe mehr zu und der Abriss erfolgt im Herbst 1992.

 

Einige Fotos von der Höllbergschanze

Die nicht im Flöhatal liegenden Jugendschanzen der BSG Turbine Wünschendorf entstanden 1965 als Mattenschanzen K 30 und K 20.

Zehn Jahre danach wurden die maroden Anlauftürme durch

Stahlkonstruktionen ersetzt. Mit der Namensweihe "Schanze der Thälmann Pioniere" wurde die Anlage ein staatlich gefördertes

Trainingszentrum des Kreises Marienberg, dass wiederum von 1984 bis 1986 komplett profilmäßig modernisiert und rekonstruiert wurde.

Im Jahr 1989 erhielten die Schanzen neue Keramiklaufspuren, aber mit der Wiedervereinigung 1990 starb dieses Trainingszentrum und 1997 erfolgte der Abriss der Anlage.

Bild: Wünschendorf Erzgebirge Sprungschanzen
Thälmann oder Jugendschanzen Wünschendorf
Bild: Wünschendorf Schanzen Keramiklaufspur
Wünschendorf Jugendschanze Keramiklaufspur
Bild: Wünschendorf Erzgebirge Schanzen
Blick Wünschendorf zur Thälmannschanze
Bild Sprungschanze Wünschendorf Findeisen
Ulf Findeisen Wünschendorf

Mit Ulf Findeisen erreichte ein Springer aus diesem Förderzentrum den Sprung in die DDR-Nationalmannschaft (1983 bis 1989) und wurde unter anderem Vizeweltmeister. Mehrere andere Springer erzielten im Schüler- und Jugendbereich nationale Titel.

Bild: Jugendschanze Wünschendorf
Jugendschanze Wünschendorf
Bild: Jugendschanze Wünschendorf
Jugendschanze Wünschendorf Erzgebirge
Bild: Jugendschanze Wünschendorf
Jugendschanze Wünschendorf Erzgebirge

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