Der Gasthof von Wünschendorf

Bild: Teichler Gasthof Wünschendorf Erzgebirge
Gasthof Wünschendorf um 1920

Der Gasthof ist eines der ältesten und geschichtsträchtigsten Gebäude in Wünschendorf. Die Errichtung geht auf das Jahr 1435 zurück, die heutige Ansicht auf 1828.

Ganz früher als Erbschänke, später als "Krutzschens Gasthof" und nun nur noch als Gasthof bekannt.

Ich greife hier auf die Aufzeichnungen von Kurt Göckeritz, die er im Amtsblatt veröffentlicht hat, zurück. Es geht hier etwa bis 1940.

In den sechziger Jahren waren Ruth und Günter Kreutzer die letzten Wirte im Gasthof. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

Aber vielleicht hilft mir einer für die Zeit von etwa 1940 bis heute.

Bild: Teichler Gasthof Wünschendorf Erzgebirge 2012
Der Gasthof heute 2012 Foto: Reiner Teichler

Die beiden Fotos unten zeigen den Stammtisch mit Günter Kreutzer in der Mitte und den Gastraum Mitte der Sechziger Jahre.

Bild: Teichler Gasthof Wünschendorf Erzgebirge Kreutzer
Foto: Archiv Teichler
Bild: Teichler Gasthof Wünschendorf Erzgebirge
Foto: Archiv Teichler

In den fünfziger Jahren, bis 1969, wurden die Faschings- veranstaltungen noch vom Sportverein als Sportlerball im Gasthof duchrchgeführt.

Einige Bilder davon:


Heute wird der ehemalige Schankraum im Gasthof unter anderem auch als Seniorentreff für die älteren Einwohner von Wünschendorf genutzt.

Ein paar Bilder von einer Veranstaltung am 4. April 2016.

Bild: Teichler Wünschendorf Erzgebirge Senioren
Bild: Teichler Wünschendorf Erzgebirge Senioren
Bild: Teichler Wünschendorf Erzgebirge Senioren
Bild: Teichler Wünschendorf Erzgebirge Senioren

Fotos: Reiner Teichler 2016


Die Aufzeichnungen von Kurt Göckeritz aus Wünschendorf

Bild: Teichler Wünschendorf Erzgebirge Gasthof
Quelle: Amtsblatt Wünschendorf Göckeritz

Heute, 2014 steht noch immer eine Zahl über der Tür des ehemaligen Gasthofes.

Carl Salonom Krutzsch  1828

Bild: Teichler Gasthof Wünschendorf Erzgebirge 2014
Foto: Reiner Teichler 2014
Bild: Teichler Gasthof Wünschendorf Erzgebirge
Gasthof Wünschendorf Postkarte
Bild: Teichler Gatshof Wünschendorf Erzgebirge Göckeritz
Quelle: Amtsblatt Wünschendorf Göckeritz
Bild: Teichler Gasthof Wünschendorf Erzgebirge Postkarte 1920
Gasthof Wünschendorf Postkarte
Bild: Teichler Wünschendorf Erzgebirge Gasthof Göckeritz
Quelle: Amtsblatt Wünschendorf Göckeritz
Bild: Teichler Gasthof Wünschendorf Erzgebirge
Der Gasthof 1984 Postkarte
Bild: Teichler Wünschendorf Erzgebirge Gasthof Göckeritz
Quelle: Amtsblatt Wünschendorf Göckeritz
Bild: Teichler Gasthof Wünschendorf Erzgebirge 2016
Gatshof Wünschendorf Foto: Reiner Teichler 2016
Bild: Teichler Wünschendorf Erzgebirge Gasthof Göckeritz
Quelle: Amtsblatt Wünschendorf Göckeritz

Teschinschießstand

Das Tesching (auch Teschink, Tisching, französisch Teschin (‚Büchse‘)) ist eine Handfeuerwaffe kleinen Kalibers (bis 6,5 mm), die ein Geschoss von geringem Gewicht mittels der Zündhütchenfüllung auf kurze Entfernung (10 bis 20 Meter) treibt. Sie ist angeblich nach der Stadt Teschen benannt. Flobert-Waffen werden auch als Tesching bezeichnet.

Die Waffe wurde am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts vielerorts für sportliches Schießen eingesetzt.

Eine Reihe von Schützenvereinen tragen daher die Bezeichnung Tesching oder Teschin im Namen. Gelegentlich wurden auch Langwaffen, die kein Pulver, sondern nur ein Zündhütchen zum Antrieb der Kugel nutzten, als Tesching bezeichnet. Waffen dieses Kalibers wurden auch oft von Jugendlichen jagdlich verwendet. Aufgrund der geringen Durchschlagskraft ließ sich jedoch nur Kleinwild wie Vögel aus großer Nähe damit jagen.

 

Diese Mauer hinter dem Gasthof kann man heute noch finden. Das sind die Reste des ehemaligen Teschinschießstandes im Gasthof Wünschendorf.

Bild: Teichler Gasthof Wünschendorf Erzgebirge Schießstand
Foto: Reiner Teichler 2016
Bild: Teichler Gasthof Wünschendorf Schießstand
Foto: Reiner Teichler 2016

Das ehemalige Gasthof Wünschendorf im Jahre 2016

Bild: Teichler Gasthof Wünschendorf Erzgebirge 2016
Foto: Reiner Teichler 2016
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