Geschäfte Schänkgasse und Querweg

Die Schänkgasse, so wie sie heute ausgebaut ist, war sie nicht immer. Früher war das ein schmaler, unbefestigter Weg, der von den Wünschendorfern als Abkürzung zum Bus, zum Gasthof oder zum Sportplatz genutzt wurde.

Die Schänkgasse war kein Geschäftsweg.

 

Bild: Wünschendorf Schubert Schänkgasse
Wünschendorf Schubert Schänkgasse
Bild: Wünschendorf "Alte Schänkgasse"
Wünschendorf "Alte Schänkgasse" um 1970
Bild: Wetterhäuschen Wünschendorf Schubert
Wetterhäuschen Wünschendorf Schubert
Bild: Schänkgasse Wünschendorf heute
Schänkgasse Wünschendorf heute
Bild: Wünschendorf Schänkgasse 1und 2
Wünschendorf Schänkgasse 1 und rechts Nummer 2
Bild: Wünschendorf Schänkgasse Spielplatz
Wünschendorf Schänkgasse Spielplatz

Es gibt ja da auch heute nur 3 Hausnummern. Bis zur Wende war in der Nummer 1, der Betrieb von Felix Schubert, der sich mit der Herstellung von Spielwaren und Wetterhäuschen befasste, untergebracht. Die Schänkgasse 2 war der Landwirtschaftsbetrieb von Alfred und Erna Weber.

Beide Objekte dienen heute wohnzwecken.

Im Querweg waren zu den besten Zeiten bis zu 6 kleine Unternehmen und ein ABV- Dienstzimmer, ansässig.

Im Querweg 1 war in den letzten 100 Jahren, bis einschließlich heute, immer ein Lebensmittelgeschäft untergebracht. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts "Preißlers Kolonialwaren" , nach194 Zog der Konsum ein.

Nach 1990 "Süßes Eck" und danach, bis jetzt, "Hänsels Einkaufsshop".

Der ABV (Abschnittsbevollmächtigter) Rimkus hatte sein Dienstzimmer unmittelbar über dem Konsum. Das war ein Volkspolizist

Bild: Wünschendorf Preißlers Kolonialwaren 1907
Wünschendorf Preißlers Kolonialwaren 1907
Bild: Wünschendorf Hänsels Einkaufsshop
Wünschendorf Hänsels Einkaufsshop
Bild: Wünschendorf Konsum Mangelhaus
1970 Wünschendorf Querweg 1 dahinter Nummer 2

Direkt hinter dem "Kleinen Konsum" befand sich die Nummer 2, das sogenannte "Mangelhäuschen", in dem sich eine große Wäscherolle, eine Kaltmangel befand. Diese wurde dann in den Keller des neuen Rathauses verlegt.  Nach 1990 wurde dieses kleine Häuschen abgerissen.

Bild: Wünschendorf Wäschemangel Rathaus
Wünschendorf Wäschemangel Rathaus
Bild: Wünschendorf Querweg 3 und 4
Wünschendorf Querweg 3 links und 4
Bild: Wünschendorf Querweg 4
Wünschendorf Querweg 4

Die Nummer 3 im heutigen Querweg gehörte zur Holzdrechslerei von Johann und Walter Dähnert. Von 1935 bis 1964 wurde hier gearbeitet.

Die Schusterei von Theodor Oehme befand sich im Querweg 4. Im Dorf als  "dr Handschuster" bezeichnet.

Bild: Wünschendorf Kistenfabrik Uhlig
Wünschendorf Kistenfabrik Uhlig Bildmitte
Bild: Wünschendorf Querweg 8 Tischlerei Uhlig
Wünschendorf Querweg 8 Tischlerei Uhlig
Bild: Morgenstern Wünschendorf Glasschleifer Querweg
Morgenstern Wünschendorf Glasschleifer

Die Kistenfabrik von Emil Uhlig war im Querweg 8 untergebracht. Bis etwa 1943 wurden hier Verpackungskisten aller Art hergestellt.

Von 1983 bis 2014 gab es die Tischlerei von Reinhold und Lothar Uhlig auf dem Grundstück.

Im gleichen Haus wohnte auch der Kristallglasschleifer Gerd Morgenstern, der aber in Olbernhau gearbeitet hat. 

Am Ende der Querstraße, in der heutigen Nummer 10 finden wir die Landwirtschaft von Rolf Nötzel, vorher Georg Richter.

Bild: Wünschendorf Hof Nötzel
Wünschendorf Hof Nötzel Bildmitte

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