Bäckereien in Wünschendorf

Das Bäckerhandwerk ist eine der ältesten gewerblichen Handwerkstätigkeiten um die Herstellung von Lebensmittel.

In den Regionen, die heute zu Deutschland gehören, ist der Beruf des Bäckers mindestens seit der Zeit Karl des Großen (768-814) bekannt. Damals arbeiteten überwiegend Leibeigene an Fronöfen oder Klosterknechte an Klosteröfen. Durch das Wachstum der Städte bildet sich im 10. Jahrhundert der Bäckerberuf als „freier“ Berufsstand heraus. Verwendet wurde die Berufsbezeichnung „Beck“ (kurz für becker) oder „Pfister“ (vom lateinischen „pistor“). Anfangs verfügten die wenigsten Bäcker über einen eigenen Ofen. Ihre Waren buken sie daher in den stadteigenen Öfen, in denen sich die Bäcker abwechseln mussten.

Für Wünschendorf wurde früher oft in den zum Rittergut gehörenden Mühlen und dann im Gut selbst für die umlegenden Dörfer gebacken. Meistens gab es dort nur Brot.

Eigene Bäckereien im Dorf, mit einem größeren Angebot, entstanden erst viel später.

Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts gab es im Dorf die Bäckerei von Oswald Lößer, den Bäcker Carl Rösch (später Süß) und bis etwa 1940 die Bäckerei Emil Auerbach.

Bild: Teichler Wünschendorf Erzgebirge Bäcker
Bäckerei Oswald Lößer
Bild: Teichler Wünschendorf Erzgebirge Bäcker Süß
Bäckerei Carl Rösch (Süß)
Bild: Teichler Wünschendorf Erzgebirge Bäcker
Bäckerei Emil Auerbach

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