Schützenverein Wünschendorf

Der Schützenverein Wünschendorf wurde am 1. Juli 1990 wiedergegründet.

Erste Erwähnung des Vereins gibt es aus dem Jahre 1885. Bis zu Beginn des zweiten Weltkrieges wurde im Verein das Kleinkaliberschießen betrieben. Mit einer Hand voll Mitglieder war er ein Verein wie er zur damaligen Zeit in jedem Dorf zu finden war. Nach Ende des Krieges wurden, wie überall in der sowjetischen Besatzungszone, keine Schützenvereine geduldet. Es ist auch nicht bekannt, ob versucht wurde den Verein wieder ins Leben zu rufen. Wer damals Ambitionen verspürte sich im Sportschießen zu üben konnte dies bis 1989 nur als Mitglied der Gesellschaft für Sport und Technik tun.


Arno Krauß schrieb dazu in seinen Aufzeichnungen Ende der zwanziger Jahre:

Zur Belebung des Scheibenschießens hat sich ein Teschingschützenklub gebildet, welcher jedoch während des Krieges 1914/18 seine Tätigkeit einstellte, da sich fast alle Mitglieder unter den Waffen befanden. Letzter Vorsteher war Glemens Dähnert jun. Gegenwärtig herrscht wieder Schießbetrieb und wird der Klub von Guido Wagner als Vorsteher geleitet.

Der Schießstand befand sich hinter dem hiesigen Gasthof.

Noch heute 2016 kann man die Reste des Schießstandes hinter dem Gasthof finden.

Bild:Wünschendorf Gasthof Schießstand
Foto: R.Teichler 2016
Bild:Wünschendorf Gasthof Schießstand
Foto: R.Teichler 2016


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