Wünschendorfer Bauernhöfe

Im Abschnitt Rittergut wurde bereits über Bauernhöfe, die sich nach dem 2. Weltkrieg mit der Auflösung des Rittergutes, zu sogenannten LPG Typ I und Typ III zusammenschlossen.

Es gab aber auch andere Schicksale in Wünschendorf.

Das "Sättlergut", der Hof von Kurt Sättler, war mit einem Grundbesitz von 34,5 ha, wie man dem "Verzeichnis der Größe und des Eiheiteswertes der Bauern und Landwirte" im Bürgerarchiv von 1944 entnehmen kann, in Wünschendorf nach dem Rittergut  mit 68,94 ha das größte bäuerliche Anwesen.

Kurt Sättler wurde 1948 verhaftet und seine Familie unter Beschlagnahme allen persönlichen Eigentums aus dem Haus verwiesen. Sein Grund und Boden wird an drei Neubeuern verteilt.

Kurt Sättler wird dann 1954 amnestiert und 1992 rehabilitiert.

Man findet die Reste ehemaligen Gutes direkt am Ortseingang Wünschendorf, vom Bahnhof kommend. Heute Wohnhaus der Familie Richter.

Bild: Teichler Wünschendorf Erzgebirge Sättlergut
Gemälde vom ehemaligen Sättlergut
Bild: Teichler Sättlergut Wünschendorf Erzgebirge
ehem. Sättlergut Ansicht 1971
Bild: Teichler Sättler Wünschendorf Erzgebirge
Luftbild Sättler (heute Richter) nach 1990

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